Anschaffung einer mobilen Klinik - medizinische Hilfe in den Dörfern und bei Katastrophen

Das Projekt in aller Kürze

zuletzt aktualisiert am: 28.11.2012

Projektstart Anfang 2011, Vertragsabschluss mit dem Hersteller und unserem indischen Partner im Dezember 2011, Vorstellung des Basisfahrzeugs im Februar 2012, Probebetrieb und schrittweiser Ausbau seit März 2012.

Bisheriger Aufwand: 42.000 € an Spendengeldern; zusätzlich Sachspenden und unentgeltlicher Arbeitseinsatz

Wozu braucht man eine mobile Klinik?

Die letzten Jahre traten in Indien immer mehr Naturereignisse auf, die große Schäden, Leid und Not verursachen. Vor allem bei Erdbeben und Überschwemmungen werden meist auch die medizinischen Einrichtungen zerstört. Mobile Kliniken bzw. mobile Arztpraxen können die Lücken schließen. Das Hochwasser am Oberlauf des Indus im Jahr 2010 erfasste nicht nur pakistanisches Gebiet. Kaum bemerkt von der Weltöffentlichkeit wurden auch weite Landstriche in Indien überflutet. Unser Kooperationspartner half rasch mit Lebensmitteln und Kleidung. Zudem mangelte es vor allem an schneller medizinischer Hilfe. Angesichts immer häufigerer Naturereignisse wollten wir hier einen Beitrag in diesem Bereich leisten.

Die Beschaffung einer mobilen Behandlungseinheit wurde ins Auge gefasst. In Indien gibt es spezielle Lastwagen für diesen Zweck, unter dem Begriff "mobile Klinik" bekannt. Untersuchung, Behandlung, Beratung und Grundversorgung von Bedürftigen sollten die Kernaufgaben dieses Fahrzeugs sein.

Einzelheiten zum Projekt

An Anfang 2011 wurde das Fahrzeug zusammen mit unseren lokalen Partnern konzipiert und an die konkreten Bedürfnisse angepasst. Im Dezember waren die Vorbereitungen abgeschlossen, so dass der Kaufvertrag zwischen dem Hersteller MHDDIPL, der BSK Welfare Society und teilen-und-helfen e.V. unterzeichnet werden konnte. Er umfasste das Fahrzeug mit medizinischer Basisausstattung, wie sie einer Landarztpraxis entspricht, sowie das Stromaggregat. Die Produktion konnte beginnen.

Ein Streik beim Hersteller des LKW-Unterbaus verzögerte die Auslieferung. Deshalb konnte das Fahrzeug bei einem Camp unseres Kooperationspartners im Februar 2012 zwar vorgestellt, aber noch nicht verwendet werden.

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Anschließend erfolgte beim Hersteller der weitere Ausbau. Am 10. März war es dann soweit. Die mobile Klinik wurde das erste Mal eingesetzt. Seither läuft der Probebetrieb. Erfahrungen wurden gesammelt, die Einrichtung angepasst, das Team eingearbeitet. Im Mai konnte in einem weiteren Schritt die medizinisch-labortechnische Ausstattung ergänzt werden.

Informationen über den aktuellen Spendenstand finden Sie unter betterplace.org.

Allen Spendern ein herzliches Danke schön ! Ohne sie gäbe es keine mobile Klinik.

Die mobile Klinik ist ausgerüstet für/mit:

ärztliche Untersuchung und Beratung, kleine operative Eingriffe wie Wundversorgungen, Notfallversorgung, Medikamentenausgabe, Labor, Wartebereich. Ein Stromaggregat ist an Bord, eine Anlage zur Wasseraufbereitung wird in Kürze nachgerüstet.


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Weitere Informationen zur laufenden Optimierung finden Sie unter diesem Link, zur technischen Wartung hier.